Flora und Fauna an der Raab

Die Raab ist ein Fluss am Alpenostrand. Der Raabursprung befindet sich am Fuße des Ossers (Teichalm). Sie fließt durch die Raabklamm (enges Tal), die längste Klamm Österreichs. Einer der Nebenflüsse ist die Lafnitz. Größere Orte an der Raab sind Passail, Gleisdorf, Feldbach, Fehring und Jennersdorf. In Ungarn liegt Szentgotthárd an der Raab.
In der Steiermark ist die obere/planare Stufe, die geht dann weiter zur Tiefebene. Charakteristisch ist das Gefälle des Flusses – bedingt die Fließgeschwindigkeit. Auf einen Kilometer ist das Gefälle ca 1 – 2 Meter. Je weiter man dem Flusslauf folgt, desto langsamer wird der Fluss. Der Schotter in der Raab stammt nicht nur aus dem Gebirge.

Der Schneeball ist kein ursprüngliches Gewächs an der Raab – dieses wurde gepflanzt.
Die Birke kommt in Waldschlägen vor – je mehr Wildschweine sind; desto mehr Birken gibt es.

Die Weide gehört hierher. Die Silberweide ist hier an der Raab der dominierende Baum bis nach Ungarn. Diese Weiden gehören in die Raabauen:
• Silberweide – leicht gezackte Blattränder, Vorder- und Rückseite der Blätter sind fein behaart
• Bruchweide – dünne Zweige
• Korbweide – lange Blätter, Blattrand ist etwas umgerollt, die Blattunterseite ist seidig silbergrau behaart, die Blattoberseite dunkelgrün und kahl
• Mandelweide – breite Blätter

Die Vegetation beginnt ganz unten mit der Gundelrebe. Dann kommt die Brennnessel und danach die Strauchschicht (Holunder). Holunder ist eine heimische Pflanze und reich an Vitamin B. Diese muss allerdings gekocht werden, da sie ansonsten giftig ist. In Mühlgraben und Windisch-Minihof gibt es auch den Hirschholunder – dieser hat rote Beeren und ist nicht giftig. Die Früchte des Holunders kann man zu Marmeladen verarbeiten oder als Abführ- und Brechmittel einsetzen. Zur Schleiervegetation gehört der Wilde Hopfen. Er kann nicht selber hochwachsen – durch feine Wiederhacken zieht er sich an anderen Pflanzen hoch. Die kleinen Triebe kann man essen – schmecken etwas herb und nussig. Zur natürlichen Sicherung der Au gehört die Kratzbeere. Die Kratzbeere, auch Ackerbeere genannt, ist eine Art aus der großen Gattung der Brombeeren. Die Beeren sind kleiner als die Brombeere und ebenfalls genießbar.

• Knaulgras – Als wichtiges Weide- und Heugras besitzt es eine ökonomische Bedeutung für den Menschen. Da wo der Dünger vom Mais noch hinreicht ist die Erde stickstoffreicher und es wächst fast ausschließlich Knaulgras. Je weiter man von den Feldern weg geht, desto vielfältiger wird das Gras.
• Rohrglanzgras (Flussschilf) – Ähnelt dem Schilfrohr. Der Unterschied zum Schilf – das Rohrglanzgras legt sich bei Überschwemmungen nieder und stellt sich danach wieder auf.
• Glatthafer – Glatthafer ist ein typisches Wiesengras und man findet es  auf Magerwiesen.
• Springkraut – Das Drüsige Springkraut, auch Indisches Springkraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Balsaminengewächse
• Eschenahorn – Der Eschen-Ahorn kommt aus der Familie der Seifenbaumgewächse.
• Staudenknöterich – Ursprung in Ostasien
• Pfaffenkäppchen – Spindelstrauch mit rosa Blüten, der Samen ist giftig!

Übrigens, die „Spucke“, die man überall an den Pflanzen sieht nennt man Schaumzikaden. Schaumzikaden-Larven sitzen an den Pflanzen, weil sie sie anstechen und zwecks der Ernährung an ihnen saugen. Wenn es dann auf einen hinunter tropft hat man das Gefühl, dass man „angespuckt“ wird!
Die Bachforelle ist bei uns kein natürlich vorkommender Fisch – hier gibt es nur Setzlinge. Vorherrschende Fische in der Raab sind Zander, Hecht, Wels und Karpfen.
Typische Vögel, die man hier hören kann sind die Amsel und die Mönchsgrasmücke.

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